Automationslösung
Verleimen/Verpressen

Als kompetenter Lösungspartner bieten wir Ihnen eine maßgeschneiderte Anlagentechnik aus einer Hand. Wir realisieren automatisierte Produktionskonzepte für komplette Fertigungslinien für Konstruktionsvollholz, Brettschicht- und Brettsperrholz und gewährleisten Planungssicherheit.

 

Installationsbeispiel

Von Holzlamellen zu Mehrschichtplatten

Interaktives Installationsbeispiel

Alle Lösungen aus einer Hand

Wir verstehen uns als Lösungspartner, der Verantwortung übernimmt, Sie begleitet, von der ersten Beratung über die Planungsphase bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme der Produktionslinie. Wir schulen Ihr Bedienpersonal, stellen Ihnen eine umfassende Technische Dokumentation zur Verfügung und stehen Ihnen auch noch nach der Inbetriebnahme mit Rat und Tat zur Seite.

  • Bereitstellen
    von Holzlamellen

    Zuverlässige Prozessvorbereitung

    Die Holzlamellen werden zunächst vakuumentstapelt und dann lagenweise vereinzelt, mit Hilfe einer Qualitäts-, Festigkeit- und Feuchtemessung können unpassende Werkstücke erkannt und ausgeschleust werden. Im nächsten Schritt werden die Lamellen links und rechts an der Stirnseite und in Querrichtung gekappt bevor sie der Keilzinkenanlage mit Durchlaufpresse zugeführt werden. Auf einer Pufferstrecke von ca. 25 m können die keilgezinkten Lamellen aushärten bevor sie der Hobelanlage zugeführt werden.

    VerleimenVerpressen_Bereitstellen_Holzlamellen
  • Kantenbeleimung/
    Pressen von Holzlamellen

    Sauberes Verbinden zu Einschichtplatten

    Nach dem Hobeln werden die Holzlamellen in Richtung Plattenpresse eingetaktet. In der Presse erfolgt zunächst der Leimauftrag auf der Kantenseite bevor die beleimten Lamellen zu Einschichtplatten verpresst werden. Die Längslagen gehen bereits auf die richtige Breite gekappt in ein Zwischenlager.

    VerleimenVerpresse_Kantenbeleimung
  • Erzeugen von Querlagen

    Präzises Ablängen ohne Ausschuss

    Die für die Querlagen vorgesehenen Einschichtplatten werden automatisch auf die gewünschte Breite gekappt, aufgestapelt und mit einem Kran in ein Automatiklager gebracht.

    VerleimenVerpressen_Erzeugen_Querlagen
  • Bereitstellen von
    Quer-/Längslagen

    Maximale Prozesssicherheit

    Das Bereitstellen von Quer- und Längslagen von Einschichtplatten umfasst verschiedene Einzelprozesse, wie dem Vakuumentstapeln, Ausrichten mit anschließendem Wenden der Platten (die bessere Plattenseite soll beim Presskuchen bilden nach außen zeigen) sowie dem Kappen der Platten in Querrichtung mit nachfolgendem Reinigen und Stapeln. Mit dem Aufstapeln der Platten wird ein Materialpuffer erzeugt, der eine kontinuierliche Versorgung der Beleimstation ermöglicht, Stoppzeiten vermeidet und damit eine hohe Prozesssicherheit gewährleistet.

  • Presskuchen bilden

    Optimale Prozessauslastung

    Beim Bilden des Presskuchens werden Einschichtplatten-Einzellagen kreuzweise verleimt, um eine hohe Formstabilität zu erzielen. Der Leimauftrag erfolgt mit einem Beleimportal gleichmäßig über die gesamte Plattenoberfläche. Nach jedem Leimauftrag legt ein Vakuumportalkran die nächste Lage (abwechselnd quer oder längs) präzise, Kante-auf-Kante, auf der beleimten Platte ab. Der Plattenaufbau eines Presskuchens muss aus mindestens 3 Lagen bestehen und kann maximal 600 mm dick sein. Bei einem dünnen Lagenaufbau können auch mehrere Plattenbausätze, jeweils mit einer Trockenfuge, aufeinandergesetzt und gleichzeitig verpresst werden, um eine bessere Prozessauslastung zu erzielen.

    VerleimenVerpressen_PresskuchenBilden
  • Pressen

    Konstanter Pressdruck

    Beim Pressen der Plattenbausätze muss, um ein sauberes Pressbild zu erzielen, ein gleichbleibender Pressdruck gewährleistet sein. Dabei kommt der Hydraulik eine besondere Bedeutung zu. Das Kallfass-Hydraulik-Konzept basiert auf einer quasi-isobaren Verpressung, bei der nicht nur ein Vertikaldruck, sondern auch ein Querdruck aufbaut werden kann. Selbst bei einer maximalen Plattenbreite von 3,6 m gewährleistet die Druckregelung so einen konstanten Pressdruck von 1N/mm² auf der gesamten Plattenfläche.

    VerleimenVerpressen_Pressen
  • Presskuchen
    vereinzeln/schleifen

    Konstanter Materialfluss

    Nach dem Pressen werden die einzelnen, übereinander gesetzten Mehrschichtplatten an der Trockenfuge wieder abgeschoben und vereinzelt dem Schleifprozess zugeführt. Im letzten Bearbeitungsschritt wird aus der Mehrschichtplatte in Portalbearbeitungszentren, durch Ausschneiden von Öffnungen und einer Oberflächenkosmetik, ein Holzbau-Fertigelement.

    VerleimenVerpressen_PresskuchenVereinzeln
  • Optionale Ausstattung

    Das Extraplus für Ihren Erfolg! Mit diesem Equipment steigern Sie Ihre Produktqualität und reduzieren gleichzeitig Umrüstzeiten und Personalaufwand.

  • Wenden von Einschichtplatten

    Schöne Produktoptik

    WENDEN von Einschichtplatten

    Um die Optik des Endprodukts zu verbessern, können Einschichtplatten nach dem Entstapeln und Ausrichten gewendet werden. So zeigt die schönere Plattenseite beim Presskuchenbilden nach außen. Das Endresultat ist eine perfekte Mehrschichtplatte.

  • Wenden von Großplatten

    Sichere Handhabung

    WENDEN von Großplatten

    Unter bestimmten Umständen kann es notwendig sein, die Großplatte im Bearbeitungszentrum von beiden Seiten zu bearbeiten. Dazu wird die Platte nach einem Durchlauf gewendet und dem Bearbeitungszentrum erneut zugeführt. Anstatt einer riskanten Kranwendung, hat Kallfass eine Wendevorrichtung entwickelt, die auch große Platten bruchsicher aufnimmt und sanft auf dem Transport ablegt.

    VerleimenVerpressen_WendenGroßplatten
  • Festigkeitsmessung

    Eindeutige Klassifizierung

    FESTIGKEITSMESSUNG

    Zur Festigkeitssortierung werden marktführende Multisensor-Scanner-Systeme eingesetzt, die entsprechend der kundenspezifischen Qualitätsanforderungen das Schnittholz bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten präzise messen und klassifizieren bevor es zum Hobeln, Ablängen oder in Sortierwerke weiterbefördert wird.

  • Feuchtemessung

    Konstanter Qualitätsstandard

    FEUCHTEMESSUNG

    Bei der Feuchtemessung wird der Wassergehalt im Schnittholz sekundenschnell und berührungslos gemessen. Dass Messgerät kann an flexibler Stelle in den Produktionsprozess integriert werden. Bei Über- bzw. Unterschreitung der definierten Feuchte werden die Bretter hinter dem Messkopf markiert und ggfs. aussortiert. Nur Schnittholz, dass der gewünschten Klassifizierung entspricht, wird weiterverarbeitet, dadurch lässt sich ein konstant hoher Qualitätsstandard gewährleisten.